Presseerklärung der Unbestechlichen – Liste freier Bürger

Güteverhandlung über sechs Millionen Euro?

Bei solch einer Schlagzeile könnte man denken, in der Gemeinde Freigericht werden „Märchen aus tausend und einer Nacht“ wahr, oder es wird zur Zeit Roulette gespielt. Aber das Gegenteil ist der Fall. Allein die in den Raum gestellte Forderung von 6 Mio. Euro Schadenersatz von unserem „Freiherrn“ von Savigny, zeigt einen Realitätsverlust ungeahnten Ausmaßes. Der Obertreppenwitz ist aber auch noch, dass unsere Verwaltung, sprich Bürgermeister Lucas, sich bei einer solch verrückten Forderung noch auf ein Schlichtungsverfahren mit unserem „Gutsherrn“ einlassen will und den Gemeindevertretern einen solchen Vorschlag zur Abstimmung vorlegt.

Als uns das bekannt wurde, dachten wir zuerst an einen gelungenen Faschingsscherz, aber mit Nichten, es ist die reine Wahrheit.

Wer die lange Geschichte um die Golfplatzerweiterung in Freigericht noch kennt, weiß sehr genau, dass es niemals zu einer Gütevereinbarung kommen kann, da Herr v. Savigny in der Regel seine Forderungen juristisch bis zur letzten Instanz verfolgt.

In unseren Augen zeigen die bisherigen Klagen gegen unsere Gemeinde, dass er das Ergebnis des Bürgerentscheides innerlich wohl nicht verarbeitet hat und den Bürgerwillen nicht anerkennt. Unser Bürgermeister war ja ein glühender Befürworter der Golfplatzerweiterung (ein Schelm, der hier nichts böses denkt), aber spätestens jetzt sollte er die „Rote Karte“ für v. Savigny herausholen oder man könnte den Eindruck gewinnen, als sollte eine „Privatsanierung“ eines Bürgers durch die Gemeinde erfolgen.

Wir werden keinesfalls einem solchen „Schlichtungsversuch“ zustimmen.

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