Tagesbetreuung für Senioren – Gemeinsam den Tag erleben

Was andernorts längst selbstverständliche Normalität ist – eine auf die Tagesbetreuung von älteren Menschen ausgelegte Einrichtung – gibt es im Freigericht bis heute nicht. Viele Senioren warten schon lange darauf, doch nach den bekannt gewordenen Plänen kommerzieller Anbieter wird sich das zumindest in naher Zukunft auch nicht ändern.

Im Jahr 2013 hatte die damalige LfB/FDP-Fraktion einen Antrag zur Senioren-Tagesbetreuung in die Freigerichter Gemeindevertretung eingebracht mit der Absicht, mittels einer teilstationären Betreuungseinrichtung die Lücke zwischen ambulanten Pflegediensten und einer vollstationären Versorgung zu schließen. Der Antrag erregte das Interesse eines privaten Investors, der daraufhin in den gemeindlichen Ausschüssen einen Plan zur Erweiterung des Somborner Alten- und Pflegeheims St. Vinzenz um eine Tagespflegestätte präsentierte. Für die Gemeinde war die Angelegenheit damit erledigt, obschon klar war, dass die Umsetzung des Vorhabens noch viel Zeit in Anspruch nehmen würde und die ins Auge gefasste Anzahl der Tagespflegeplätze dem absehbaren Bedarf bei weitem nicht entsprach. Schließlich wird auch das Bauvorhaben des seit zwei Jahren im Freigericht tätigen ambulanten Pflegeunternehmens QValère für die meisten älteren Menschen in dieser Hinsicht keine Hilfe sein. An der Somborner Karlstraße geht es wohl eher um den Bau einer Seniorenresidenz. Von Tagespflege oder Tagesbetreuung ist nicht die Rede.

Vor dem Hintergrund dieser unbefriedigenden Situation traf sich die Fraktion der Unbestechlichen/LFB mit dem Somborner VdK-Ortsverbandsvorsitzenden Thomas Hammer zu einem Arbeitsgespräch. Ausgelotet werden sollte, wie der VdK das Interesse seiner meist älteren Ortsverbands-Mitglieder an einer Tagesbetreuung einschätzt. Neben der notwendigen Bedarfsermittlung ging es um organisatorische Probleme wie etwa den bestgeeigneten Träger oder um die Problematik einer Vermischung von stationärer Vollzeitpflege und tagesaktueller Betreuung. Die Gesprächsrunde kam überein, demnächst eine Senioren-Betreuungseinrichtung in der näheren Umgebung zu besuchen und sich dort weiter kundig zu machen. Schließlich erörterten die Teilnehmer auch die Frage, was der VdK, inzwischen größter deutscher Sozialverband, dazu beitragen kann, eine Senioren-Tagesbetreung im Freigericht baldmöglichst zu verwirklichen. Beide Seiten kamen überein, das als überaus nützlich empfundene Gespräch nach Klärung einiger offener Fragen baldmöglichst fortzusetzen.

Die Vertreter der Unbestechlichen/LFB-Fraktion von links: Fraktionsvorsitzender Ronald Kaufmann, Professor Bernhard Fleckenstein und Stv. Fraktionsvorsitzende Anita Pappert-Tichy. Rechts: VdK-Ortsverbandsvorsitzender Freigericht-Somborn Thomas Hammer

Die Vertreter der Unbestechlichen/LFB-Fraktion von links: Fraktionsvorsitzender Ronald Kaufmann, Professor Bernhard Fleckenstein und Stv. Fraktionsvorsitzende Anita Pappert-Tichy. Rechts: VdK-Ortsverbandsvorsitzender Freigericht-Somborn Thomas Hammer

Presseerklärung der Unbestechlichen – Liste freier Bürger

Güteverhandlung über sechs Millionen Euro?

Bei solch einer Schlagzeile könnte man denken, in der Gemeinde Freigericht werden „Märchen aus tausend und einer Nacht“ wahr, oder es wird zur Zeit Roulette gespielt. Aber das Gegenteil ist der Fall. Allein die in den Raum gestellte Forderung von 6 Mio. Euro Schadenersatz von unserem „Freiherrn“ von Savigny, zeigt einen Realitätsverlust ungeahnten Ausmaßes. Der Obertreppenwitz ist aber auch noch, dass unsere Verwaltung, sprich Bürgermeister Lucas, sich bei einer solch verrückten Forderung noch auf ein Schlichtungsverfahren mit unserem „Gutsherrn“ einlassen will und den Gemeindevertretern einen solchen Vorschlag zur Abstimmung vorlegt.

Als uns das bekannt wurde, dachten wir zuerst an einen gelungenen Faschingsscherz, aber mit Nichten, es ist die reine Wahrheit.

Wer die lange Geschichte um die Golfplatzerweiterung in Freigericht noch kennt, weiß sehr genau, dass es niemals zu einer Gütevereinbarung kommen kann, da Herr v. Savigny in der Regel seine Forderungen juristisch bis zur letzten Instanz verfolgt.

In unseren Augen zeigen die bisherigen Klagen gegen unsere Gemeinde, dass er das Ergebnis des Bürgerentscheides innerlich wohl nicht verarbeitet hat und den Bürgerwillen nicht anerkennt. Unser Bürgermeister war ja ein glühender Befürworter der Golfplatzerweiterung (ein Schelm, der hier nichts böses denkt), aber spätestens jetzt sollte er die „Rote Karte“ für v. Savigny herausholen oder man könnte den Eindruck gewinnen, als sollte eine „Privatsanierung“ eines Bürgers durch die Gemeinde erfolgen.

Wir werden keinesfalls einem solchen „Schlichtungsversuch“ zustimmen.

Herzlich Willkommen

Herzlich Willkommen auf der Internetseite der Wählerliste „Die Unbestechlichen – Liste freier Bürger“ aus Freigericht.